Digital Asset Management

Was ist ein DAM? Ein DAM organisiert die Speicherung und Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen (Quelle). Mir geht es hier in erster Linie um Bilder.
Auf Deutsch und auf Einfach: „Mediendatenbank“.

Ich habe lange gesucht. Wirklich lange. Nextcloud, Owncloud, den Windows-eigenen Dateiberowser, Google Drive, Dropbox, pics.io, habe ich Nextcloud schon erwähnt? Natürlich habe ich auch diverse Freemium-Systeme ausprobiert… Freemium = begrenzte kostenlose Funktionen, meist wird bei der Benutzung der Software auf ein kostenpflichtiges Upgrade „hingewiesen“. Die Hinweise nerven aber mit der Zeit, wenn dauernd irgendwelche Banner hochploppen.

Letztendlich ist es alles nicht das, was ich möchte und was ich von einem DAM-System erwarte… 100 MB Speicherplatz ist mir einfach zu wenig, ich möchte den Dateien Eigenschaften zuweisen können, es soll Web-basiert sein und auf meinem eigenen Server laufen. Manche haben mir dazu geraten, doch einfach den Windows-Dateiexplorer zu benutzen. Der Gedanke ist in soweit nachvollziehbar, als dass man dort prinzipiell unendlich viel Speicherplatz hat, eine bestehende Ordnerstruktur und auch jedes Bild mit Metdaten versehen kann und somit auch eine Verschlagwortung von Bildern umsetzen kann. Problematisch wird es hier nur, wenn ich die Dateien mit anderen Teilen möchte. Und zwar nicht per E-Mail, sondern an einem gemeinsamen Speicherort. Bevor ich jetzt hier weiter über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten schreibe, präsentiere ich eine Lösung, die ich für mich gefunden habe:


Resourcespace. Kommt aus England und man muss doch etwas genauer hingucken, bis man den Download-Button für die kostenfreie Version zum selber hosten entdeckt.
https://www.resourcespace.com/get

Einfach auf dem eigenen Webserver hochladen, entpacken, Datenbank erstellen und Installieren. Zack, bum, fertig.

Man kann die Metdatenfelder, welche den Dateien zugeordnet werden (können) frei definieren und vollumfassende (oder auch wenig umfassende) Rechte für Nutzer und Nutzergruppen definieren. Da die Software standardmäßig auf Englisch ist, existieren nur wenige Übersetzungen (bei Interesse nach einer fast vollständig übersetzten Resource-Installation melde dich gerne bei mir). Allerdings kann man hier in fast allen Punkten selbst Hand anlegen und die Texte nach Belieben selbst anpassen.

Und es gibt eine umfassende Wissensdatenbank, wo fast alle erdenklichen Fragen und Probleme beantwortet werden.

Kommentare, Anmerkungen, Verbesserungen zu diesem Artikel? Schreibe mir gerne eine Mail! 🙂